Malta – Auf den Spuren des heiligen Paulus

REISEBERICHT UNSERES REISETEILNEHMERS HERRN LEONHARD MADREITER

Die Republik Malta mit ihren drei Inseln Malta, Gozo und Comino bietet Sand- und Felsstrände, kleine Badebuchten mit kristallklarem Wasser, malerische Häfen, zahllose Sportmöglichkeiten sowie Sehenswürdigkeiten aus der ereignisreichen Geschichte der Insel. Jungsteinzeitliche Tempel, mittelalterliche Festungen und britische Kolonialbauten sind Zeugen eines faszinierenden kulturellen Erbes. Der Charme Maltas geht von dem einzigartigen Inselcharakter aus: ein bisschen arabisch, ein bisschen italienisch, ein bisschen englisch - das wird Ihr erster Eindruck sein, bis Sie merken, das die Malteser es verstanden haben, aus diesen drei Einflüssen einen eigenen, liebenswerten Charakter zu entwickeln, über dem ein Hauch von Orient schwebt.

Am 8. des 10. Monats des Jahres 2007 hat es uns zum Hl. Paulus getrieben, wo er gestrandet in des Küste Sand, auf der schönen Insel des Malteser Land. Fort ging es von des Heimat Haus, zum Flughafen des Franz Josef Strauß. Ein schöner Tag bei klarem Wetter, so landeten wir sicher in Valetta. 
21 Männer und Weiblein, eine nette Gruppe gar fein, alle aus dem Lande Salzburg sind, nur einer ist ein Tiroler Kind.Aber das stört uns weiter nicht, er führt uns gut und ist ein netter Wicht. Josef und Ernst, wie könnts auch anders sein, sind die beiden mit dem Heiligenschein. Sie weisen Gottes Wort in allen Gassen, sonst würd ich mich nicht immer auf sie verlassen. So zogen wir fröhlich und gar fein im Selmun Palace Hotel zum Quartiere ein.

Am 2. Tag gings los ganz schnell, um ¾ 9, da war Appell. Nach einer Andacht mit Gesang,nahm uns Martina in Empfang, vom Stamme der Germanen, von Wissen voll und auch im Fluss der Sprache toll, erzählt sie uns von Rittern, Tenplern, Kanonen, Kriegen, Muslimen, Belagerungen und auch Siegen, schleift uns von Burgen, Gobeliens, Festungen, Mosaiken, Helden, Herrschern, Landzungen, zwischendurch zwischendurch gestärkt durch Gottes Wort, in einer schönen Kirche stillen Ort. Zur Archäologie schaffens nur noch sieben, die anderen sind beim Bier geblieben. Interessant gings am Nachmittage fort, Maltas Entstehung in Bild und Wort. Die Frauen diesmal die Stärkeren sind, die Männer schlafen wie ein Kind. Schlussendlich gings mit dem Bus nach Haus, damit war der 2. Tag dann aus.

Der 3. Tag zog fröhlich herein, sehr warm, mit viel Sonnenschein. Wiederum gings Valetta zu, wo wir waren auch im nu. Mit frohem Gesang aus voller Brust, verspürten wir der Entdecker Lust. Nach Andacht und nach Gottes Segen, strebten wir dem neuen Tag entgegen. Die verschiedenen Ortschaften und das Tor, schönstem Ausblick mit Aug und Ohr, Inquisitation und Gefängnisse, St. Lorenz, Gebäude andrer Ereignisse, Yachten, Hafen, schöne Gässchen, entlockten so manchem ein Späßchen. Langsam erweiterten wir unser Wissen, das hatte auch Martina überrissen. Nach einem Mittagshappen schnell und klein, stiegen wir zur Rundfahrt ein. Familie Millinger musste hier erleben, wenn Josef und Ernst zwar nach Höherem streben, verlässt man sich auf sie beim Essen, wird man dabei völlig vergessen. Drum, ihr beiden, dienet lieber Gott, steht euch besser und da seid ihr auch flott. Höchstens wo man euch noch traut, ist der Krautinger, selbst gebraut. Die Schifffahrt war interessant gar sehr, es ging auf und ab und hin und her. Man könnt sich fast verlieben in diese Stadt, doch jeder eine noch schönere Heimat hat.

4. Tag - in der Früh ein kurzer Guss, schon war mit der Nässe Schluss. Martina und Felix nahmen uns in Empfang, dann kam die Morgenandacht mit Gesang. Inzwischen gabs wieder Sonnenschein, so fuhren wir in Rabat ein. Da unsre beiden heiligen Brüder wurden scheinbar immer müder, hielten sie nun eine Messe zu dritt, und wir brachten dem Hl. Paulus unsre Bitt, uns zu beschützen und bewahren, vor Unglück und anderen Gefahren. In den Katakomben besser ist man klein, sonst muss man immer den Kopf ziehen ein. Von Rabat gings zum Dingli Cliff, man sieht von weit oben auf das Schiff, man sieht Maltas Osten schön und breit, des Meeres Wellen tief und weit. Mdina, einstige Hautstadt war das nächste Ziel, schöne Gassen, antike Häuser, Schönes gar viel. Wir glaubten, schon zu darben wieder, trockne Kehlen - weiche Glieder. Doch halt, Martina scheret aus, und sticht gezielt ins nächste Gasthaus. Nun war alles der Wonne eitel, wir grinsten vom Fuße bis zum Scheitel. Eitle Wonne statt düstrer Frust herrschte nach gestillter Lust. Nach gutem Trank und solcher Speis, gings gut gelaunt auf weitre Reis´ zur großen Marienkirche in Mosta, zwischendurch beim botanischen Garten einen "Kosta". Ein gutes Abendessen, das sei vermerkt, täglich unsre Glieder stärkt, dazu Bier und guter Wein, wiegen uns zum tiefen Schlafe ein.

Am Freitag mussten wir früher aufbrechen, wir wollen ja in die See stechen. GOZO war diesmal unser Ziel und zu sehen gabs wiedrum viel. Mit einer Fähre kurz übers Meer es ging, in Mgarr ein Bus uns empfing, der bracht uns quer durch die Insel, fuhr recht flott ohne Gewinsel, schnustracks zu Booten zwar kleine, mit denen fuhren wir zwischen Steine, im Höhlen, Buchten, auf Wasser mit tiefem Blau, wogten hin und her, es war ´ne Schau, ein Erlebnis war die Fahrt in diesem Kahn, so fing der Tag schon sehr gut an. Ta Pintu Church galt unser nächstes Streben, dort konnten wir die Mutter Gottes lassen leben, bei schönem Gesang konnten wir ihr borgen viele Anliegen und unsre Sorgen. Zitatelle, natürlich Kirchen, Georgs Stadt, gabs in Viktoria . genannt auch Rabat. Beim Mittagessen gabs einen kurzen Guss, bevor bei einem Steinehaufen war Schluss. Zurück mit gleichem Gefährt, GOZO war eine Reise wert. Samstags Samstags wars schneller als wir gedacht, allen das Herz im Leibe lacht. Mit Kopfhörer wur durch Linstone Hertage wandern, sehen, wie geschnitten wurd ein Stein nach dem andern. In Siggiewi gabs schöne Gassen, keine Kirchen - wir konntens kaum fassen. Dann gabs wieder Stoana, Stoana, Stoana, und gleich drauf nix wia Boana, Boana. Erst jetzt wurd mir so richtig klar, Nomen est Omen doch führwahr, Tschosi ist ja in Stoanberg z´haus, so sucht er auch die Ziele aus. Wir sollten ihn nach Venusberg versetzen oder vielleicht nach Apoll-Stadt hetzen, wäre doch gelacht, wohin er dann die Reise macht.

In der Blauen Grotte konnten wir nicht landen, der starke Wind hätt uns lassen stranden. Nach einem guten Mittagssnack, gingen wir in St.Pauls Bay an Deck. Es war eine lustige Fahrt zur Insel St.Paul, dort gingen wir nicht faul bis zu Pauls Statue groß, vo wo jeder den Ausblick genoß. Damit ging ohne Müh´und Plag zu End auch dieser schöne Tag. Am Sonntag ließen wir ausklingen bei Hl. Messe, schönem Singen, diese Woche wunderschön am Montag wird es nach Hause gehen. Eine kleine, bunte, nette Schar aus dem Salzburger Land fürwahr, hat meiteinander verbracht eine Wochen und niemand hat sich etwas gebrochen. Des Herrgotts Botschaft ist doch so schön, wir sollten viel mehr miteinander gehen. Freude, Menschlichkeit und froher Sinn, steckt doch in seiner Botschaft drin. Mögs allen in Zukunft recht gut gehn, vielleicht können wir uns wiedersehn.